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Ziel der atemtherapeutischen Arbeit ist es, den natürlichen Atemrhytmus wiederzufinden. Die Behandlungsmöglichkeiten richten sich nach dem aktuellen Befinden. Die Muskulatur kann mittels Atemmassagen gelöst werden, Atem- und Körperübungen in verschiedenen Körperhaltungen können dazu beitragen, den Atemfluss bewusster wahrzunehmen. Den Atem erleben heisst, seinen eigenen Körper erleben.

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Eine Atemtherapie kann empfohlen werden bei folgenden Beschwerden:

  • chronische Atembeschwerden
  • wiederkehrende Atemwegsinfektionen
  • seelische und körperliche Spannungszustände
  • Spannungsschmerzen im Nacken-Schulterbereich
  • Vegetative Beschwerden, wie z.B. Schlafstörungen, Nervosität, Unruhe
  • Burn-out, depressive Verstimmungen
  • Als Begleitung in Zeiten einer Neuorientierung

Behandlungsmöglichkeiten in der Atemtherapie LIKA

Eutonisierende Atembehandlungen: Das Hin-Spüren öffnet Atem- und Körper-Raum und lässt die Zusammenhänge erkennen zwischen Muskelspannung und Atemfliesskraft.

Atemmassage mit Schulterbehandllung in Bauchlage. Klassische Massage-Griffe lösen sich ab mit atemtherapeutischen Behandlungsmöglichkeiten.

Atemmassage in Bauchlage. Der Atem ist auch im Rücken - Raum fühl- und tastbar. Die therapierende Hand ermöglicht es dem Behandelten über die Kontaktnahme das jeweilige Körpergebiet besser zu spüren. So kann eine Bauch- oder Brustatmung bewusster wahrgenommen werden.


Die Atemmassage im seitlichen Raumbezug.  Die therapierenden Hände lenken die Aufmerksamkeit des Behandelten in seinen seitlichen Körperraum, was eine reaktionsbereite und lebendige Muskulatur in diesem Bereich erwirkt.

Atem- und Bewegungsübungen können in verschiedenen Körperhaltungen ausgeführt werden und eignen sich als Selbstübungen im Alltag. Schon eine Selbstmassage mit z.B. einem Igelball vertieft die Körperwahrnehmung und bewirkt eine Muskel- und Atemlösung im entsprechenden Gebiet.

Beckenbodenübungen stärken und beleben den unteren Atemraum, bringen das Zwerchfell in eine ausgeglichene Spannung und machen das Becken beweglicher. Das Bild links zeigt die Sitzhöcker (kennen Sie Ihre Sitzhöcker?), die wie Füsschen auf dem Hocker nach vorne und nach hinten "täppele": eine wirkungsvolle und einfache Bewegungs-Uebung zur Stärkung des Beckenbodens.